Die Herstellung von Murinis und Murini-"Glaswürmer"

Aus verschiedenen farbigen Gläsern, Stäbchen von 5 mm Breite und 10 cm Länge schneiden. Klarglasstäbchen sind sehr wichtig, damit die Murinis nicht zu dunkel werden.

Die farbigen Stäbchen werden mit grösserem Anteil an Klarglasstäbchen zu einem Paket (Bündeli) mit einem Kupferdraht zusammengebunden.

Im Brennofen werden die Glaspakete angeschmolzen. Mittels einer Glasbläserpfeiffe wird das angeschmolzene Paket Glasstäbchen aus dem Ofen genommen, um in einer Trommel an einer Gasflamme zu Murinis und Murini-"Glaswürmer" gedreht und gezogen zu werden. Die Stäbchen müssen gut miteinander verschmolzen sein, erhalten die Form eines Zylinders und fertig sind die Murinis. Im Ofen wird die Hitze im Glas langsam auf Raumtemperatur gebracht, so entstehen keine Spannungen im Glas, was wiederum zum Bruch führen könnte. Zum Schluss wird der Glaszylinder in Scheiben gesägt.

Aus dem zähflüssigen Zylinder können auch die Murini-"Glaswürmer", mit Hilfe einer Rohrzange, vorsichtig gezogen und gedreht werden. Mit dem Seitenschneider werden die wilden Glasobjekte abgetrennt. Vorsichtig auskühlen lassen, damit auch hier keine Spannungen auftreten und die Glas-"Würmer" zerbrechen.

Geschnittene und gebündelte Stäbchen
Trommel mit Gasflamme
Verdrehen, glätten und Zylinder formen
Glas-"Würmer" ziehen
Mit Seitenschneider abklemmen
Wieder erwärmen, glätten und formen
Wieder ziehen und schneiden...
Ertrag aus einem Glaspaket
Verwendung der Murini-"Glaswürmer"